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Berlin, 04.11.2003

KTG-Ehrenmitgliedschaft für Dr. Dietmar Kuhnt

Ehemaliger RWE-Vorstandsvorsitzender sieht "zweite Zukunft" für Kernenergie

Die Kerntechnische Gesellschaft e. V. (KTG) hat heute (4.11.) in Berlin Dr. Dietmar Kuhnt die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Damit würdigt die KTG den jahrzehntelangen intensiven Einsatz des ehemaligen Vorstandvorsitzenden der RWE AG für die Kernenergie. Schon sehr früh trat Dr. Kuhnt energisch für eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit für die Kernenergie ein und unterstützte aktiv die in diesem Bereich tätigen Organisationen Deutsches Atomforum (DAtF) und KTG. Maßgeblich wirkte er auch an der Gründung des Informationskreises KernEnergie mit. Innerhalb der KTG war Dr. Kuhnt von 1973 bis 1979 Mitglied des Vorstands, fünf Jahre davon auch Schatzmeister, zudem von 1974 bis 1980 Vorsitzender des Satzungsausschusses und von 1976 bis 1979 Vertreter der KTG im Finance Committee der European Nuclear Society sowie im Verwaltungsrat des DAtF.

"Ich bin überzeugt, dass die Kernenergie eine zweite Zukunft hat", sagte Dr. Kuhnt in einem Vortrag im Anschluss an die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Im Ensemble der heute und in absehbarer Zeit verfügbaren Energietechnologien sei die Kernenergie die einzige Energieform, die unter quantitativen, qualitativen und ökologischen Aspekten in der Lage ist, den hohen und komplexen Anforderungen an die Energieversorgung moderner Industriegesellschaften zu entsprechen. Allerdings müsse hierzu eine breite gesellschaftliche Akzeptanz und das Vertrauen in einen auf Dauer sicheren Betrieb der Kernkraftwerke wieder gewonnen werden. Dies sei in erster Linie keine naturwissenschaftlich-technische Frage. Risikowahrnehmung wäre vielmehr auch ein soziales Phänomen, betonte Dr. Kuhnt. Darüber hinaus müsse in Deutschland die Frage der Endlagerung radioaktiver Abfälle politisch verbindlich geklärt werden.

Pressemitteilung als PDF-Datei (PDF-Datei ca. 30 kB)


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