Berlin,
07.10.2005
KTG begrüßt Auszeichnung des Generaldirektors und der Organisation IAEA mit dem Friedensnobelpreis
Der Bundesvorsitzende der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG), Dr. Ralf Güldner, gratuliert im Namen aller KTG-Mitglieder Generaldirektor Mohamed ElBaradei und der International Atomic Energy Agency (IAEA) zur Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis. „Die Würdigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Rolle der Kernenergie weltweit an Bedeutung zunimmt, darauf weist auch das Nobelpreiskomitee hin. Das außerordentliche Engagement der IAEA leistet zweifelsohne auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Akzeptanz der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Die Ehrung durch den Friedensnobelpreis wird diesem Beitrag weiteres Gewicht verschaffen“, betont Dr. Güldner.
In konsequenter Fortsetzung des Gründungs- und Leitgedankens der „Atome für den Frieden (Atoms for Peace)“ leistet die IAEA unter dem Dach der Vereinten Nationen seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag, die Kernenergie als wirtschaftliche, klimaneutrale und in jedem Sinne sichere Energiequelle möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Zwei Drittel der Weltbevölkerung lebt in Ländern, die Kernenergie zur Stromerzeugung nutzen, ihr Anteil an der globalen Stromproduktion liegt bei rund 16%.
Der diesjährige Friedensnobelpreis wird am 10. Dezember in Oslo zu zwei gleichen Teilen an die IAEA und Mohamed ElBaradei verliehen. Mit der Auszeichnung sollen die Bemühungen der Preisträger gewürdigt werden, die Nutzung der Kernenergie zu militärischen Zwecken zu verhindern und die Sicherheit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie weiter zu erhöhen.
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