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Berlin, 08.11.2005

Kernenergie für Klimavorsorge unverzichtbar – DPG-Studie trägt zur Versachlichung der energiepolitischen Debatte in Deutschland bei

Die friedliche Nutzung der Kernenergie ist für die Klimavorsorge unverzichtbar. „Der nationale Ausstieg aus der Kernenergie hätte mit Blick auf die in Deutschland entstehenden CO2-Emissionen etwa den gleichen Effekt wie eine Verdopplung des Straßenverkehrs.“, erklärte Dr. Ralf Güldner, Vorsitzender der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Studie „Klimaschutz und Energieversorgung in Deutschland 1990 - 2020“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG).

Laut DPG-Studie wäre die Absenkung der CO2-Emissionen in Deutschland im Jahr 2020 in einem Energiemix mit Kernenergie um 35% größer als in einem Energiemix ohne Kernenergie. „Die DPG-Studie verdeutlicht, worauf auch internationale Klimaschützer wie der Greenpeace-Mitbegründer Patrick Moore zunehmend hinweisen: Angesichts des weltweit steigenden Energieverbrauchs kommt der wettbewerbsfähigen Kernenergie eine entscheidende Rolle bei der effizienten Reduzierung der CO2-Emissionen zu.“, sagte Güldner.

Darüber hinaus trägt die DPG-Studie mit ihrem Votum für einen möglichst breiten Energiemix zu einer Versachlichung der energiepolitischen Debatte bei. „Die Tatsache, dass die DPG sowohl die Kernenergie als auch die Solarthermie als zentrale zukunftsfähige Technologien zur Reduzierung der CO2-Emissionen identifiziert, zeigt, dass es in Zeiten großer klimapolitischer Herausforderungen nur um das optimale Miteinander aller zur Verfügung stehenden Energieträger gehen kann.“ , so der KTG-Vorsitzende weiter.



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