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Berlin, 16.01.2006

Kernkraftwerken wird der „Brennstoff“ nicht ausgehen

Nach dem heutigen Kenntnisstand und der zu erwartenden Nachfrageentwicklung reichen die weltweiten Uranvorräte noch mindestens 200 Jahre. Darauf weist die Kerntechnische Gesellschaft (KTG) angesichts der jüngsten Diskussionen zu diesem Thema hin. In dieser Frage ist es wichtig, die insgesamt auf der Welt wirtschaftlich nutzbaren Uranressourcen zu betrachten.

Auch stark steigende Uranpreise würden nicht als Argument gegen die Kernenergie greifen. „Im Unterschied zu fossilen Energieträgern mit einem hohen Anteil, macht der Uranpreis lediglich einen Anteil von nicht mehr als 5% an den Erzeugungskosten aus und hat daher kaum Auswirkungen auf den Strompreis“, sagt Dr. Ralf Güldner, Bundesvorsitzender der KTG. Hinzu kommt, dass Uran weltweit verfügbar ist und vor allem in politisch sehr stabilen Herkunftsländern wie zum Beispiel Kanada und Australien abgebaut wird. Darüber hinaus ist der „Brennstoff“ Uran leicht zu transportieren und zu bevorraten.

Die Kernenergie leistet einen bedeutenden Beitrag zur Versorgungssicherheit in Deutschland. Zum einen durch die großen Vorräte an Kernbrennstoffen, zum anderen durch die zuverlässige Stromproduktion rund um die Uhr. Mit 48% hat die Kernenergie dabei in Deutschland den größten Anteil an dieser „24-Stunden-Versorgung“. Dr. Güldner zusammenfassend: „Die Kernenergie ist wirtschaftlich, zuverlässig und klimafreundlich und stellt deswegen auch für einen zukünftigen Energiemix eine hervorragende Option für den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland dar“.



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