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Berlin, 28.10.2009

Die Kerntechnische Gesellschaft (KTG) fordert notwendige Neubewertung der Kernenergie

32. KTG-Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. Jürgen Knorr verliehen

Anlässlich der diesjährigen Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Kerntechnischen Gesellschaft am 28. Oktober in Berlin begrüßte Dr. Helmut Bläsig, Vorsitzender der KTG, dass ausgehend von der Koalitionsvereinbarung zwischen der CDU, CSU und FDP die neue Bundesregierung „die Vorteile der Kernenergie klar erkannt hat“. Sie schätze dabei die Sicherheit deutscher Anlagen und neben der Umweltfreundlichkeit aufgrund der CO2-Einsparung sowie der Versorgungssicherheit auch die Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung aus Kernenergie. Diese stütze die deutsche Wirtschaft in einer nach wie vor sehr schwierigen Situation, betonte der KTG-Vorsitzende.

Die KTG hat am 28. Oktober 2009 die 32. Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. Jürgen Knorr verliehen als Anerkennung für sein unermüdliches Engagement und seinen jahrzehntelangen Einsatz für die friedliche Nutzung und Erforschung der Kernenergie in Deutschland. Von 1992 bis 2006 hatte der inzwischen emeritierte Wissenschaftler den Lehrstuhl Kernenergietechnik an der Technischen Universität Dresden inne und leitete während dieser Periode zeitweilig das universitätseigene Institut für Energietechnik. Seit 1990 gehörte Professor Knorr dem Vorstand der Kerntechnischen Gesellschaft an und führte sie als Vorsitzender von 1993 bis 2000. Zur gleichen Zeit und darüber hinaus bis 2005 war Professor Knorr auch Präsidiumsmitglied des Deutschen Atomforums.

In seiner Dankesrede zur Verleihung der 32. KTG-Ehrenmitgliedschaft hob er eine für ihn zentrale Erwartung an die Neubewertung der Kernenergie durch die neue Bundesregierung hervor: „Rahmenbedingungen schaffen für einen gesellschaftlichen Konsens darüber, dass sich im fairen Wettbewerb zwischen konventionellen, regenerativen und nuklearen Energietechniken ein optimaler Mix herausbildet, der eine nachhaltige Entwicklung möglich macht.“


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